"Nur der Metzger, der die Tiere liebt, ist ein guter Metzger"*

Jede gute Wurst fängt bei glücklichen tieren an


Die Basis für unsere Spezialitäten  ist der direkter Kontakt zu den Landwirten und Produzenten, die uns Schweine- und Lammhälften und das Rindfleisch liefern, sei es in der Region oder darüber hinaus.

Die Höfe und auch die Schlachtbetriebe werden im Vorfeld von uns explizit ausgewählt und besucht. Der direkte Kontakt und Besuch wird dabei einem blinden Vertrauen auf Siegel vorgezogen.

Als Kriterien stehen das Wohl der Tiere von der Aufzucht bis zur Schlachtung und die besondere Fleischqualität - mit Vorliebe die alter Rassen - an vorderster Stelle.


Zum Beispiel: Unsere Weideschweine 

Das Schwäbische Hällische Schwein aus der Eichelmast

Von der Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall beziehen wir ausschließlich Schweine der alten Rasse Schwäbisch Hällisches Landschwein.  Die reinrassigen Tiere sind äußerst robust und werden im Freiland als Weideschweine gehalten. Die Tiere haben dort reichlich Auslauf und viel Bewegung, was nicht nur für Gesundheit, sondern auch für eine feine Fettmaserung des Fleisches sorgt. Statt Gen-Soja aus Südamerika fressen die Schweine Futter aus gentechnikfreier, regionaler Landwirtschaft und zahlreiche Schmankerl, die sie draußen finden. Draußen finden die Tiere Kleegras, das Obst alter Streuobstwiesen und im Herbst eiweißreiche Eicheln. Die Eichelmast ähnelt die der bekannten Iberico-Schweinen aus Spanien und Portugal. Dieses besondere Futter sorgt für einen einzigartigen Geschmack.

 

Platz pro Schwein

 

Die von uns bezogenen Schweine werden doppelt so alt wie ihre industriellen Kollegen und fahren am Ende ihres Lebens nur wenige Kilometer zum nahegelegenen Schlachthof, der im Besitz der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft ist. Dort werden sie einzeln und stressfrei geschlachtet. Kumpel & Keule wird von dort zweimal in der Woche mit frischen, gekühlten Schweinehälften beliefert. Das Fleisch dieser Tiere aus der Eichelmast ist einzigartig, von der EU als geschützte Herkunftsangabe unter Schutz gestellt und gehört nach Meinung von Kumpel & Keule zum Besten, was momentan in Deutschland erhältlich ist.


Zum Beispiel: Wild aus Brandenburg

von unserem Jäger aus Müncheberg

Unser Wild bekommen wir frisch von unserem Jäger aus Brandenburg. Michael Bjarsch hat draußen in Müncheberg einen kleinen aber feinen Wildhof aufgebaut. Eigentlich ist Michael gelernter Küchenmeister, doch seine Leidenschaft ist die Jagd. Dadurch weiß er, was wirklich gut ist und auch am Ende gut schmeckt.

In der Kühlung seines Wildhofes hängen nicht nur seine eigenen Jagderfolge am Haken sondern auch die Beute anderer Brandenburger Jäger, die hier regelmäßig ihre geschossenen Wildschweine, Rehe und Hirsche anliefern. Wild aus Treibjagten, bei der  die Tiere gehetzt und gestresst werden nimmt Michael jedoch nicht an. Dabei geht es ihm nicht nur um das Wohl der Tiere, sondern vor allem um die Fleischqualität, die im Vergleich zur Einzeljagd deutlich schlechter ist.

Wie unser Jäger denken auch wir, dass Wild aus der Region das ganze Jahr schmeckt und ein besonders leckerer und nachhaltiger Genuss ist. 


Zum Beispiel: Unsere Waldputen

Freilaufendes Geflügel

Im hohen Norden, genauer gesagt in Mecklenburg-Vorpommern, haben wir ganz feine und super glückliche Waldputen für Euch entdeckt. Die schwarz geflügelten Tiere einer besonders robusten Rasse werden dort mit sehr viel Platz im Freiland gehalten. Dort können sie durchs Unterholz huschen und bekommen neben dem, was sie draußen so zu picken finden noch etwas Getreide aus biologischer Landwirtschaft zugefüttert. Auch die Süddeutsche Zeitung war bereits vor Ort und ist ähnlich angetan wie wir. 

Anders als ihre Kollegen in den engen Riesenställen, für die Antibiotika zum täglich Brot gehört, können die Puten hier langsam und gesund aufwachsen, sich viel bewegen und auch mal die Flügel ausstrecken, wenn sie Lust drauf haben. Heraus kommt sehr leckeres, saftiges Fleisch - perfekt für besondere Anlässe.


Zum Beispiel: Unser Weidelamm

Von passionierten Hohenloher Schäfern bekommen wir Lämmer aus Weidehaltung aus der Mutterschafhaltung.

Die Tiere sind eine Mischung aus Merionoschaf und dem schwarzköpfigen Fleischlamm und weiden an den Hängen der Flüsse Kocher, Jagst und Bühler. Dort leisten sie einen sehr wichtigen Beitrag zum Natur- und Landschaftsschutz und verhindern die Verbuschung und Verwaldung. Im Winter gibt es Heu und etwas Getreide. Futterzusätze und gentechnisch veränderte Futtermittel sind dabei streng verboten.

Wir bekommen das Fleisch direkt ohne Zwischenhändler von der Erzeugergemeinschaft und sind begeistert von dem zarten und leicht marmorierten Fleisch. 


Und jetzt du!

Du kennst einen Bauern, den wir kennenlernen sollten?

Du bist selbst Landwirt und hast Tiere?

Schreib uns! 


* "Nur der Metzger, der die Tiere liebt, ist ein guter Metzger" ist ein Zitat des Metzgers Karl Ludwig Schweisfurth der ein großen Vorbild für uns ist.